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11.11.2016

Sturmflutsperrwerk mit Deutschem Ingenieurbaupreis ausgezeichnet

Andreas Hohberg - hpl, Michael Heiland - Geschäftsführer Lahmeyer Hydroprojekt, Dr. Barbara Hendricks - Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Wilfried Paulu - ehemaliger Geschäftsführer hpl, Christian Lettner - Geschäftsführer hpl, Frank Heyder, Geschäftsführer hpl, Hans-Ullrich Kammeyer, Bundesingenieurkammer. Foto: (c) BMUB / Thomas Imo

Bundesbauministerin Barbara Hendricks und der Präsident der Bundesingenieurkammer e. V. Hans-Ullrich Kammeyer haben am 26. Oktober 2016 erstmalig den mit 30.000 Euro dotierten Deutschen Ingenieurbaupreis verliehen. Die Auszeichnung erhielten die Ingenieure des Greifswalder Sturmflutsperrwerks für die außergewöhnlich innovative Lösung zum Hochwasserschutz.


Lahmeyer Hydroprojekt aus Weimar und Lahmeyer International hatten das Projekt gemeinsam mit der Hypro Paulu & Lettner (hpl) Ingenieurgesellschaft aus Berlin geplant und waren für die Bauoberleitung und Bauüberwachung verantwortlich. Die Konzeptidee stammt von hpl, Bauherr war das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern. Das Sperrwerk, das die Hansestadt Greifswald vor Ostseehochwasser schützen soll, war nach fünf Jahren Bauzeit im Februar 2016 in Betrieb gegangen. Anfang Oktober bestand es seine erste Bewährungsprobe.


Umweltminister Dr. Till Backhaus: „Das Sperrwerk in Greifswald ist ein komplexes Bauwerk der Superlative. Etwa 12.000 Tonnen Beton und fast 4.000 Tonnen Stahl wurden hier verbaut. Damit ist es das umfangreichste und technisch anspruchsvollste Küstenschutzvorhaben das im Land Mecklenburg-Vorpommern bisher realisiert wurde. Mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2016, so der Minister, wird diese technische Meisterleistung honoriert und dokumentiert. „Die Auszeichnung würdigt die hohe Ingenieurskunst und das sehr gute Ingenieurswissen hierzulande“, sagte er weiter.


Der Deutsche Ingenieurbaupreis wurde in diesem Jahr erstmals in gemeinsamer Trägerschaft durch das Bundesbauministerium und die Bundesingenieurkammer ausgelobt. Zugelassen waren Ingenieurleistungen und Ingenieurbauprojekte in Deutschland, die zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 29. Februar 2016 realisiert wurden. Insgesamt haben 32 Ingenieurbüros 53 Beiträge zur Bewertung eingereicht. Der Preis soll künftig im Zweijahresrhythmus verliehen werden.

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